Mother Earth Feels

Letztens bin ich beim Stöbern im Internet auf diese wunderschönen Zeichnungen gestoßen. Vivian Shih hat mehrere Kunstwerke von sich in einer Sammlung zusammengefasst, die den Namen “MOTHER EARTH FEELS” trägt. Und genau das zeigen sie auch: eine Welt, die leidet und langsam zerstört wird. Ich lege euch wärmstens ans Herz, die Bilder auf euch wirken zu lassen. Vielleicht findet ihr sie auch nicht so doll, vielleicht bewegen sie aber auch etwas in euch.

Mich haben sie auf jeden Fall erreicht und ich kann mit Mother Earth mitfühlen, so abgedroschen es auch klingt.

Emotionale Zeichnungen von Vivian Shih

 

 

 

 

 

 

 

Wenn ich diese Kunstwerke anschaue, bin ich bedrückt. Wenn wir so durch unsere Regionen gehen, sieht man nicht viel von dem, was Vivian Shih zeichnet. Mal ein paar Kippenstummel oder kleine Plastikfetzen hier und da, aber die großen Müllhalden, die sind nicht vor unserer Haustür. Da vergisst man schon ab und zu mal, wie es an anderen Orten aussieht. Trotzdem können wir bewusstem Umgehen mit Müll schon etwas ändern. Allein mit dem benutzen von Papierkörben – den Kippenstummel oder das Bonbonpapier kann man auch noch mal 50m zum nächsten Mülleimer tragen, denn weiter entfernt sind die meist nicht. Und beim Einkaufen kann man auch mal die unverpackte Variante nehmen, oder (wenn vorhanden) in einen Unverpackt Laden gehen. Mittlerweile haben viele Städte schon einen. In Halle warte ich allerdings noch drauf. Schaut doch einfach mal HIER in der Karte von Wasteland Rebel nach, ob in eurer Stadt schon einer ist 😉

MOTHER EARTH FEELS

Zero Waste kann man nicht von heute auf morgen beginnen, aber “less waste” ist doch schon mal ein Plan. Realistische Ziele machen und ein bisschen bewusster damit umgehen. Das wär doch ein Plan für die neue Woche, oder?

So traurig die meisten Zeichnungen auch wirken, birgen sie zum Glück auch viel Hoffnung, denn wir können etwas ändern. Das Pflänzchen Hoffnung gibt es nämlich immer noch.

Mehr dieser Bilder gibt es hier im VSCO Journal oder auf Vivian’s Instagram.

❀ ELLA

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2 Comments

  1. Reply

    Jasmin

    26. February 2017

    Tolle Bilder! Ich mag den Zeichenstil sehr und die Botschaft dahinter! Ich beschäftigte mich ehrlich gesagt, durch dich bewusster mit Zero Waste, weil du damals Gittemary Jonasson in deinem Friday Post erwähnt hattest und jetzt da ich eine eigene Wohnung habe, das viel besser umsetzten kann als noch Zuhause bei Papa. Bei uns in Karlsruhe gibt es schon einen Unverpackt Laden, war aber ehrlich gesagt noch nie dort einkaufen… ich achte auch hauptsächlich bei Obst und Gemüse und bei Joghurt (den mein Freund immer kauft) darauf ohne Plastik zu kaufen und dagegen im Glas. In Asien hat mich das übrigens immer mega genervt, dass dort einfach kaum Mülleimer standen 😀 oder ich war einfach blind! Aber in Bangkok hab ich selten einen gesehen und meinen Müll dann den ganzen Tag mit mir rumgeschleppt, bis ich im Hostel war… ok manchmal hab ich es auch einfach auf die Straße so wie die Einheimischen aber das ist eigentlich nicht so cool!

    Liebe Grüße und toller Beitrag meine Liebe <3
    deine Jasmin

    • ella wayfarer

      3. March 2017

      Hey Jasmiiiin! Das freut mich ja sehr, dass dir Gittemary auch so sympathisch war. Genau, bei ein paar kleinen Sachen kann man echt schon einfach darauf achten, nicht die Plastikvariante zu nehmen. Und das Urlaubsproblem kenne ich auch – wir sind hier echt super verwöhnt mit Müllentsorgungsmöglichkeiten. Und wenn dann eh schon ganz viel rumliegt, denkt man sich manchmal “ach, was macht das bisschen mehr schon aus”, aber es ist ja trotzdem DEIN ökologischer Fußabdruck. Ich versuche mir auch ganz spießig anzugewöhnen, Dinge lieber mitzuschleppen. Erfordert viel Selbstdisziplin am Anfang 😉

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